Die Corona-Krise: Wie ein Virus nicht nur Tischtennis beeinflusst

Tischtennis_Corona

Eine Rolle Klopapier? Eine Fernbedienung? Ein Tischtennis-Schläger? Was zählt in dieser Ausnahmesituation wirklich?...

Im heutigen Newsletter wende ich mich mit einem Post an euch, der über direkte Tischtennis-Themen hinausgehen soll und den ich für wichtig halte.

Hierbei zeige ich zu einigen dringenden Themen meine persönliche Sicht der Dinge auf. Dabei beziehe ich mich auf die Situation im Allgemeinen sowie auch auf die tischtennis-spezifische Situation. Es wäre meiner Meinung nach in der aktuellen Situation völlig unangebracht, heute einen Post rein über Tischtennis-Technik oder über taktische Themen mit Noppen zu verfassen. Wir Alle befinden uns in einer nicht gekannten Ausnahmesituation und müssen extreme Veränderungen durchleben. Ich selbst nehme die Thematik rund um das Corona-Virus schon länger äußerst ernst und kann euch nur dazu ermuntern, das ebenso zu tun.

Meine privaten Vorratskäufe habe ich bereits im Februar gemacht. Bis auf eine Ausnahme am Monatsanfang habe ich innerhalb des Monats März noch keinen Menschen getroffen und werde das auch in nächster Zeit nicht tun. Trainingsvereinbarungen oder andere Projekte wie bspw. Tischtennis-Videodrehs habe ich konsequent abgesagt.

Das Gefühl ist seltsam, jedoch bin ich selbst überrascht davon, wie schnell ich mich an die neuen Umstände gewöhnt habe und sie als „normal“ ansehe. Meine Zeit habe ich zu großen Teilen damit verbracht, mein Umfeld darauf aufmerksam zu machen, dies auch zu tun. Außerdem bin ich an Standorten meiner Region telefonisch sehr deutlich gegen Veranstaltungen wie bspw. 999-Personen-Parties vorgegangen, als es noch Empfehlungen gab, Veranstaltungen möglichst zu vermeiden und ab 1000 Personen zu unterlassen. 

Vor ein paar Wochen wurde ich von nahezu Jedem dafür ausgelacht oder schräg angeschaut. Auch heute ist dies leider bei einigen Menschen noch der Fall. Das Verhalten mancher Personen erschüttert mich und ich war nie in meinem Leben so enttäuscht, wie in diesen Zeiten. Wenn es potenziell um Menschenleben geht, dann ist das Einhalten von Verhaltensregeln keine Meinungsfrage, sondern eine selbstverständliche Pflicht. Auch ich kann mich nur auf Aussagen und Informationen von internationalen Politikern, sowie anerkannten Experten verlassen. Deren Ansichten sind düster, sofern Maßnahmen nicht eingehalten werden.

Derzeit weiß scheinbar noch Niemand so recht, wie gravierend sich das Virus wirklich auswirken wird. Auch ich hoffe, dass es aufgrund einer extrem hohen Dunkelziffer an Ansteckungen weniger schlimm sein wird als vermutet. Dennoch kann sich Niemand von uns anmaßen, das beurteilen oder gar wissen zu können. Worauf ich mich berufe: Persönliche Bekanntschaften aus dem Tischtennis-Netzwerk aus China und auch aus Italien haben mir vehement mitgeteilt, dass wir das Thema äußerst ernst nehmen sollten! China konnte die starke Weiterverbreitung nur mit härtesten Maßnahmen eindämmen, die wir uns in Deutschland so kaum vorstellen können.

Gründe, warum es von vielen Menschen nicht ernst genommen wurde oder noch nicht wird:

  • Das Virus wurde von den Medien lange Zeit mit einer Grippe verglichen. Es ist jedoch eine andere Krankheit. Würde es anstatt „Corona-Virus“ „chinesische Lungenseuche“ genannt werden, würde sich wohl kaum noch jemand trauen, das Haus zu verlassen. Um geordnete Strukturen gewährleisten zu können, ist die Politik gezwungen, Worte mit der richtigen Balance zu finden: Diese müssen so schwach gewählt werden, dass die Mitarbeiter im Supermarkt (die einen herausragenden und eminent wichtigen Job in dieser Zeit machen) noch arbeiten gehen und gleichzeitig so stark, dass diese am Abend keine Bekannten einladen.
  • Es wurde in den Medien gebetsmühlenartig der Eindruck erweckt, dass es nur bestimmte „Risikogruppen“ gäbe. Ein Großteil der jüngeren Menschen hat scheinbar das Gefühl, dass das Thema sie nicht betreffen würde. Egoistische Menschen denken in dieser Situation nicht daran, dass sie auch andere gefährden könnten. Jedoch kann es auch noch schlimmer kommen: Bei einer derzeit nicht unwahrscheinlichen Überforderung des Gesundheitssystems, könnten sie anderen Patienten den Klinikplatz wegnehmen. Medien berichten unabhängig davon jedoch auch davon, dass einige jüngere Menschen intensive medizinische Unterstützung brauchen werden. Ein Bekannter von mir ist Ende zwanzig und infiziert. Ihm geht es wirklich nicht besonders gut. Ebenso wird es noch von keiner offiziellen Stelle kommuniziert, dass noch völlig unklar ist, ob es bei einer Infizierung auch zu Folgeschäden kommen kann.

Zur Situation im Tischtennis:

Die Saison ist abgebrochen und ich persönlich gehe nicht davon aus, dass diese zu Ende gespielt werden wird. Jetzt, wo man nicht mehr spielen darf, erwächst umso mehr der Wunsch, Tischtennis zu spielen. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem wir wieder eine Normalisierung erleben werden. Bevor weitergespielt werden kann, gilt es jedoch als Gemeinschaft, in kürzester Zeit willkürlich und ohne Regelwerk etliche Fragen zu beantworten. Dazu gehören:

Wie wird die Zusammensetzung der Ligen in der nächsten Saison aussehen? Wird der aktuelle Tabellenstand bewertet? Wird die Hinrunden-Tabelle bewertet? Wird die Saison annulliert und in der gleichen Mannschaftskonstellation nochmal gespielt? Diese und viele weitere Fragen lassen sich nicht so beantworten, dass Jeder zufrieden sein wird. Es ist egal wie die Entscheidung des DTTB ausfallen wird; Viele werden „ungerecht“ behandelt werden müssen, damit das Gemeinwohl unseres Sports sichergestellt werden kann. Auch uns kann und wird die Entscheidung in irgendeiner Weise positiv oder negativ beeinflussen. Dies sollten wir uns im Vorhinein bewusst macht.

Hier ist mir persönlich Folgendes wichtig:

Die Entscheidungsträger werden eine allgemeingültige Regel finden müssen, die definitiv Viele als ungerecht bewerten werden. Bitte akzeptiert diese jedoch uneingeschränkt, damit danach ein normaler Ablauf wieder gewährleistet werden kann. 

Wenn hier Boykottdrohungen oder rechtliche Streitigkeiten folgen werden, dann werden wir auf Jahre keinen sauberen Ablauf mehr finden und zerstören uns unseren Sport selbst. Davor können wir uns selbst bewahren, indem wir an den Tischtennis-Sport im Gesamten und nicht an uns persönlich denken. Im Profisport und insbesondere im Fußball, wo es um Milliardenbeträge, etliche Arbeitsplätze und Existenzen geht, sind diese Fragestellungen noch deutlich weitreichender.

Das sollten wir immer im Hinterkopf behalten.

Wie soll die derzeitige Corona-Situation enden?

Das Ziel der ersten Maßnahmen, wie bspw. der Ausgangssperre in Bayern, ist es nun, die Ansteckungskurve abzuflachen, damit das Gesundheitssystem nicht überfordert wird und die Kranken weiter bestens behandelt werden können. Das ist unheimlich wichtig und sollte oberste Priorität haben. Doch wenn man weiterdenkt, dann ist die Krise damit noch nicht ausgestanden, sondern nur konserviert. Ich gehe davon aus, dass wir uns noch auf einen längeren Marathon werden einstellen müssen. Meine Gedanken dazu:

  • Eine kontrollierte, langsame Ansteckung, die eine ausreichende Versorgung der Kranken zulässt, würde Jahre dauern und wäre somit wohl keine Option, die von der Bevölkerung und der Politik akzeptiert werden würde. Ich habe die Bedenken, dass die Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung nach einer gewissen Zeit sinken würde.
  • Sobald ein Staat Neuansteckungen nahezu komplett unterbinden würde, was ein ambitioniertes Ziel ist, dann würde bei einer Normalisierung und der Zurücknahme der Maßnahmen die Anzahl der Neuansteckungen wieder ansteigen. Im Zweifel könnten Neuansteckungen auch wieder aus dem Ausland kommen.
  • Die Zulassung eines getesteten Impfstoffes wird unbestimmte Zeit dauern. Auch bei Erscheinen des Impfstoffs wird es nicht möglich sein, die gesamte Bevölkerung innerhalb eines Tages zu impfen.
  • Eventuell kann auch eine gute Behandlungsmöglichkeit gefunden werden, die uns recht schnell wieder zur Normalität zurückkehren lässt. Die Hoffnung stirb bekanntlich zuletzt; auch bei uns Tischtennis-Spielern.

Zur ökonomischen Situation:

Ebenso wie der DTTB zum Tischtennis-Spielbetrieb werden die Politik und die Gesellschaft hier schnelle und einschneidende Lösungen finden müssen. Sollte der aktuelle Zustand längere Zeit andauern, dann wäre das Wort „Krise“ massiv untertrieben. Etliche Betriebe und ganze Branchen (Luftfahrt, Automobilindustrie, Gastgewerbe, Einzelhandel und viele, viele mehr…) haben mehr oder weniger Berufsverbot, was auch einen Domino-Effekt anstößt.

Ohne massive politische Eingriffe würde es zu Masseninsolvenzen auf verschiedensten Ebenen bis hin zu Banken führen. Daher wird es zwangsweise zu Hilfsmaßnahmen mit unglaublich viel „frischem“ Geld in bisher ungekanntem Ausmaß kommen müssen.

Auch nach der Krise werden viele Geschäfte nicht mehr ab Tag 1 in gleichem Ausmaß funktionieren wie vorher.

Die Welt wird nach der Krise auf vielen Ebenen nicht mehr die gleiche sein:

  • Derzeit sind die Grenzen sind geschlossen. Wir wissen nicht, ob die EU noch mit gleichen Regularien funktionieren wird wie vorher. Für Staaten wie bspw. Ungarn wird es wohl nie mehr einen passenderen Zeitpunkt geben, ihr Bekenntnis zur EU mit einer passenden Begründung zu ändern.
  • Wir wissen nicht, ab wann unbeschwertes, visa-freies Reisen ohne Quarantäne-Maßnahmen wieder möglich sein wird.
  • Wir wissen ebenso nicht, ob aus finanziellen Gründen das Lieblingscafé, der Italiener um die Ecke, der Bekleidungsladen oder das Tischtennis-Geschäft noch da sein wird. Dies hängt sehr stark von der Art des politischen Eingriffs ab.

Zur Situation bei Sauer & Tröger:

Im April hätte ein großer Launch von großartigen, neuen Produkten bevorgestanden. Wir wissen jedoch nun nicht, wie viele Materialien in diesem Jahr von uns gekauft werden und ob unsere Lehrgänge werden stattfinden können. Daher freuen wir uns umso mehr, wenn ihr uns als Kunden treu bleibt: Zusammen stark in guten Zeiten und in schlechten Zeiten noch viel mehr. Was wir jedoch garantieren können, ist, dass wir gut aufgestellt sind und dass ihr während der Krise und auch danach voll auf uns zählen könnt.

Bis auf weiteres versenden wir daher in unserem Onlineshop versandkostenfrei und gewähren gleichzeitig bis zu 20 % Rabatt. Das ist unser Beitrag für euch als Kunden in dieser Ausnahmesituation. Eure Bestellung könnt ihr bequem von zuhause aus machen. #Wirbleibenzuhause

Es wird auch positive Nebeneffekte mit sich bringen:

  • Die Welt wird zukünftig auf neue und eventuell noch schlimmere Pandemien besser vorbereitet sein.
  • Die Digitalisierung von Ämtern und Schulen wird Fortschritte machen, die es sonst nicht gegeben hätte.
  • Das Home-Office und die Remote-Arbeit werden eine neue Bedeutung erhalten. Das gleiche gilt für die Bildung. Wir können Arbeit und Wissen zu jeder Zeit und an jedem Ort, virtuell erledigen und konsumieren.

Und der vielleicht wichtigste Punkt:

  • Wir werden vielleicht wieder ein Stück näher zusammenrücken. Bindungen zu Familien und Freunden werden wieder fester werden. Wir denken mehr regional anstatt international. Die Entschleunigung gewinnt mehr an Bedeutung als die Beschleunigung. Nicht das Haben wird im Vordergrund stehen, sondern das Sein.

Ein persönliches Beispiel:

Mein Lieblingscafé ist derzeit zu einem Kiosk mutiert, bei dem ich sogar Toilettenpapier erwerben konnte. Ein Restaurant, zu dem ich gelegentlich gehe, ist nun eine Bürofläche, das den Mitarbeitern von anderen Unternehmen mehr Abstand gewährt, als es in ihrem eigentlichen Büro möglich wäre. Not macht erfinderisch. Und vielleicht werden die Notsituationen dafür sorgen, dass bestehende, festgefahrene Strukturen verändert und verbessert werden, sodass wir gerade mit der Bewältigung dieser Herausforderung eine neue Evolutionsstufe erreichen.

Daher mein Rat an dich:

Es gibt 2 grundlegende Möglichkeiten, mit der Krise umzugehen. Du kannst viele Umstände bejammern und aussitzen wollen oder du kannst versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Ich persönlich hatte unglaublich viele Pläne und einen klaren Weg vor mir. Mir hat es zuerst die Füße unter dem Boden weggerissen und meine komplette Planung war hinfällig.

Nun ist jedoch die Zeit des ersten Schocks und der Ängste vorbei. Ich kenne die Situation und ich überlege, wie ich mich anders aufstellen kann und wie ich diese aktiv und positiv nutzen kann. Ich muss nicht den ganzen Tag gelangweilt zu Hause herumsitzen (je nachdem wie meine Lebenssituation ist), sondern kann den Tag produktiv nutzen. Ich lese viel und ich bilde mich weiter. Ich nutze die Möglichkeit, informative YouTube Videos zu schauen, Online-Kurse zu buchen (von uns bietet sich die Noppenbibel DVD sehr gut an), und allgemein etwas zu erlernen, das ich schon lange Zeit erlernen wollte. Ich kann mich fit halten und ein Sportprogramm zu Hause absolvieren. Hier kann euch noch viel mehr einfallen, wenn ihr eine positive Grundhaltung entwickelt. Ihr könnt die Zeit aber auch nutzen, um mehr Zeit mit eurer Familie zu verbringen.

Ihr könnt euch auch fragen, wie ihr anderen Personen, die es derzeit besonders schwer haben, unterstützen könnt. Ich selbst bin Vermieter von möblierten Wohnungen, die bisher von Firmen für ihre Mitarbeiter angemietet worden sind. Diese sind schlagartig Alle weggezogen und ich habe diese nun in diesen schwierigen Zeiten kostenfrei Krankenhäusern für Ärzte und Pfleger mit weitem Anfahrtsweg zur Verfügung gestellt. Eine Bekannte, die Näherin ist, hat nicht aufgegeben und produziert nun Masken anstelle von Kleidungsstücken. Andere wiederum unterstützen ehrenamtlich Testzentren von Laboren oder helfen ihren älteren Nachbarn mit den Einkäufen. Es gibt unzählige Möglichkeiten einen positiven Beitrag in dieser für uns alle schweren Phase zu leisten.

Zum Schluss möchten wir nochmal an euch alle appellieren die Situation wirklich ernst zu nehmen und Verantwortung für euch und eure Mitmenschen zu übernehmen und zuhause zu bleiben, so wie wir es auch tun.

Daher von ganzem Herzen: Kommt gesund durch diese Zeit und versucht zudem die Zeit der Einschränkungen positiv zu nutzen. Auf das wir uns möglichst bald wiedersehen und uns mit anderen Themen beschäftigen können.

Von ganzem Herzen kommende Grüße

Sebastian und das ganze Sauer & Tröger Team

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Liebe Grüße vom Sauer & Tröger Team

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Udo

    Hallo Seb,
    ein wirklich gelungener Beitrag, kann mich dem nur anschließen und hoffe das wir alle aus dieser Krise gesund rauskommen. Sicherlich wird der Zeitpunkt kommen wo wieder so etwas wie „Normalität“ eintritt, wann immer das auch sein wird. Bis dahin halte ich es so wie du, soziale Kontakte vermeiden und vor allem zuhause bleiben.
    In diesem Sinne, bleib gesund und an alle: Bitte bleibt zuhause!
    LG Udo

  2. Ulrich Hosse

    Dieser ganze Artikel, der sehr intelligent geschrieben wurde, bildet komplett identisch auch meine Meinung ab. Toll, dass es Menschen gibt, die komplett konform mit mir sind. Das zeigt, dass ich selbst nicht auf dem Hohlweg bin. Danke Sebastian für die tiefgreifende Veröffentlichung. Hast komplett Recht. Hoffentlich hilft es auch anderen.
    @Remo, Kurt Winter: Da ich mich nicht in Deutschland (Lügenpresse, Propagandamedien, teilweise sehr dumme Politiker), sondern international über bestimmte Probleme informiere, kann ich Dir sagen, dass eben nicht nur Alte sterben. Nach meinen Recherchen ist es zwar richtig, dass jüngere Infizierte bessere Heilungschancen haben, aber vor allem kommt es darauf an, wieviel Viren man abbekommt bei der Infektion und wie sie sich auf dem Wirt vermehren können. Da kommt es dann auch auf die Selbstheilungskräfte des Infizierten an. Sogar der Arzt, der die Krankheit entdeckt hat, starb daran mit 34 Jahren und er hatte KEINE Vorerkrankung. Er bekam aber wohl durch seine Arbeit und die anfängliche Unwissenheit in Bezug auf diesen Virus, eine große Menge davon ab… Der Arzt Li Wenliang hatte im Dezember als einer der ersten vor der Gefahr einer neuen Viruskrankheit gewarnt. Jetzt ist der 34-Jährige tot. Er hatte sich selbst infiziert. Die chinesische Staatsführung will den Fall untersuchen. In China ist ein Arzt am neuartigen Coronavirus gestorben, der als einer der ersten Mediziner vor dem Virus gewarnt hatte. Wie das Zentralkrankenhaus von Wuhan mitteilte, hat sich der 34 Jahre alte Li Wenliang bei einer Patientin angesteckt. Man habe versucht, sein Leben zu retten. Das sei aber vergeblich gewesen.
    Wie stirbt man daran? Man ertrinkt in seiner eigenen Lunge… tagelang… Schützt Euch, wo ihr nur könnt. Reagiert besonnen, aber selbstverständlich nicht hysterisch.

  3. Kurt Winter

    Kommentar Lothar Mathäus vor einigen Tagen: „Typisch Deutsch“.
    Hinreichend bekannte, saloppe Art des Fußballers.
    Aber auch mit viel Wahrheits-Gehalt ! Man sollte mehr auf Ärzte horchen, die bekanntlich vor zu viel Hysterie warnen.

  4. Remo

    Schöner Artikel. Ich selber würde mir wünschen, das wir auch mehr Aufklärung und Maßnahmen zu den Lebensstilfaktoren bekommen. Wir wissen bereits aus Italien, das 98% der Toten (Stichprobe) Vorerkrankungen hatten. In der Regel alles Zivilisationskrankheiten. Die sind behandelbar und vermeidbar. Durch richtige Ernährung und moderaten Sport. Es liegt leider nur indirekt am Alter, das die Leute sterben. Kein 80jähriger ohne Vorerkrankungen stirbt i.d.R. an diesen Virus.

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