Praxis-Tipp: Wie viele verschiedene Aufschläge solltest du können?

Tischtennis Aufschlag Sauer & Tröger

Mit dem eigenem Aufschlag zum Erfolg! Doch wie viele verschiedene Aufschläge solltest du wirklich können?

Liebe Noppen-Community,

in unserem letzten Blogbeitrag ist unser Praxis-Tipp zum Thema „Eigener Aufschlag mit einem Noppenbelag“ extrem gut angekommen und wir hatten in der Folge auch viele Rückmeldungen zu diesem Thema. Daher haben wir uns nun dazu entschlossen, in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters darauf aufbauend einen weiteren Praxis-Tipp zum Thema „Aufschlag“ zu behandeln.

Welche Aufschläge sollte ich machen?

Sehr häufig erlebe ich in meinen Kursen Spieler, die glauben, dass sie eine schier unendliche Auswahl an guten Aufschlägen in ihrem Repertoire haben müssten. Nur dann hätten sie ein gefährliches Aufschlagspiel. Schaut man auf einige Weltklassespieler, so fällt auf, dass diese häufig nur 2-3 unterschiedliche Aufschläge regelmäßig nutzen. In einigen Fällen sind diese sogar recht einfach gehalten (beispielsweise einfach kurz und schnittlos). Warum ist das so? Beherrschen die Profis keine anderen und „besseren“ Aufschläge?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, muss ich mir folgende Frage stellen: Was will ich mit meinem Aufschlag erreichen?

Sofern der Gegenspieler meine Aufschläge gar nicht oder nur äußerst schlecht retourniert, so kann ich gern auch 15 verschiedene Aufschlagvarianten regelmäßig einstreuen. Wenn mein Gegenspieler jedoch keine Probleme mit meinen Aufschlägen hat, dann ist die Situation eine fundamental andere. Wenn ich bei jedem Ballwechsel einen anderen Aufschlag wähle, dann entstehen daraus auch immer wieder völlig neue Spielsituationen.

Umgekehrt gesprochen: beschränke ich mich auf 2-3 unterschiedliche Aufschläge, dann folgen daraus meist sehr ähnliche Ballwechsel, die ich schon häufig gespielt habe und bei denen ich danach automatisch besser agiere.

Ebenso sollte ich bei der Wahl des eigenen Aufschlages im Blick haben, wie es danach weitergehen soll bzw. welchen Rückschlag ich gern erhalten möchte. Beispielsweise sollte ich tendenziell einen Aufschlag mit Unterschnitt oder mit Seitunterschnitt spielen, wenn ich möchte, dass der Ball geschupft zurückkommt. Auch sollte ich keinen langen Aufschlag spielen, wenn ich einen zurückgeschupften Ball wünsche.

Ausdrücklicher Hinweis: selbstverständlich ist es gerade in engen Spielsituationen ratsam, mal eine überraschende Variante als Option einzustreuen. Die gegebenen Hinweise beziehen sich auf die Aufschläge, die regelmäßig und hauptsächlich gespielt werden

Wir hoffen und denken, dass wir Euch heute wieder eine interessante Sichtweise und Anregung zu eurem Spiel vermitteln konnten. 
Doch wie viele Aufschläge habt ihr eigentlich im Repertoire und wie viele nutzt ihr tatsächlich im Spiel um damit auch Punkte zu machen?
Hinterlasst uns dazu sehr gerne einen Kommentar weiter unten! 

Liebe Grüße vom Sauer & Tröger Team

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. burkhard.rittershaus

    Hallo zusammen,
    der eigene gute Aufschlag ist der Moment im Tischtennis, in dem ich einen Vorteil gegen meinen Gegner habe. Diesen Vorteil gilt es, Punkte bringend zu nutzen. Mit (m)einem glatten Vorhandbelag ( secret flow 1,5 mm ) und meinem Noppen Rückhandbelag ( easy p ox) spiele ich die gleichen Aufschläge und doch kommen die Bälle anders beim Gegner an – ein zweiter Vorteil.
    Grüsse
    Burkhard

  2. Manfred Schaser

    Hallo nutze die Aufschläge zu wenig denn ich kann nur 3 gute Aufschläge

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